Seit dem Mai auf dem Nachttisch II

23. August 2006

Evelyn Waugh, Decline and Fall

Dies war das erste Buch von Waugh, das ich je gelesen habe. Ich glaube, es war so um meine Abizeit, als ein Freund mir einige der weißen Bände aus dem Diogenesverlag auslieh. Viel später habe ich mir bei einem Londonbesuch in einem Anfall von Sammelwut alles gekauft, was es vom Autor als Penguin paperback gab und das meiste davon seitdem nicht mehr aus dem Regal genommen. Aber auch zwanzig Jahre nach meinem Erstkontakt ist Evelyn Waugh immer noch ein Knüller, der den Zeitgeist der “Roaring Twenties” mit Sarkasmus und einem Augenzwinkern vermittelt. Dass sich dann die nostalgische Melancholie des Buches mit der eigenen vermischt, ist der Stimmung durchaus zuträglich.

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