Aprilscherz

01. April 2009

Da wollte der Herr Herrmann auch mal einen Aprilscherz machen und dachte bei sich, mach ich doch ne Pressemitteilung und schließe diese mit den Worten

Killerspiele widersprechen dem Wertekonsens unserer auf einem friedlichen Miteinander beruhenden Gesellschaft und gehören geächtet. In ihren schädlichen Auswirkungen stehen sie auf einer Stufe mit Drogen und Kinderpornografie, deren Verbot zurecht niemand in Frage stellt.

Im law blog kommentieren sie sich die Finger wund, aber der Kommentar Nr. 24 “made my day”:

Ich seh’ die zukünftige Etymologie des Begriffs “Kinderpornographie” schon vor mir. In wenigen Generationen wird es ein allgemeiner abwertender Begriff sein.

  • “Puh, man, das Essen schmeckt ja kinderpornographisch”
  • *Brrrr* “hier ist es echt kipo kalt”
  • “Echt ey, was redest du hier für eine Kinderpornographie?!”

Vor allem aber, wird es der einzige echte abwertende Begriff sein. Ein: “Das ist ein Verbrechen an der Zivilbevölkerung, schlimmer als der Holocaust” wird keinen interessieren, bzw. niemand verstehen, da das Schlüsselwort fehlt. Erst beim: “Das ist ein Verbrechen, so schlimm wie Kinderpornographie” wird die Menge dazu bewegt, in ein frenetisches Verbotsgeheul zu verfallen.

Und a prospos Aprilscherz, der vom CCC ist nett…

Eine Antwort zu “Aprilscherz”

  1. fishy_ sagt:

    Ich kauf’ Dir mal ein “s” ab… :)

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