Archiv für die Kategorie ‘Bücher’

Was so auf dem Nachttisch lag

06. März 2006

März 2006

  • Kurt Vonnegut, A Man without a Country
  • Yann Martel, Schiffbruch mit Tiger
  • Max Goldt, Ä

Februar 2006

  • Harald Martenstein, Vom Leben gezeichnet
  • Ian McEwan, Saturday
  • Gerd Gigerenzer, Das Einmaleins der Skepsis

Januar 2006

  • Rob Cross, Andrew Parker, The Hidden Power of Social Networks
  • Neil Gaiman, Anansi Boys

Dezember 2005

  • Stan Wasserman, Katherine Faust, Social Network Analysis
  • Carlos Ruiz Zafón, Der Schatten des Windes
  • Umberto Eco, Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana
  • Eric Emmanuel Schmitt, Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

The Baroque Cycle

11. Juli 2005

Neal Stephenson, The Baroque Cycle

von Neal Stephenson.

Der Nachfolger des Cryptonomicons ist inhaltlich gesehen dessen Vorgänger und führt uns in den ausgehenden Barock und zu den Anfängen der Aufklärung, mitten hinein in die Machenschaften der frisch gegründeten Royal Society, in den Disput zwischen Newton und Leibniz darüber, wer von ihnen denn nun die Differentialrechnung erfunden hat, in die Intrigen und politischen Wendungen jener Epoche, die Machtverhältnisse und -verschiebungen der Nationen und Königshäuser sowie zur Geburtsstunde des modernen Kommerzes und der Geldwirtschaft.

All diese historischen Hintergünde sind gut recherchiert und vor allem so authentisch dargestellt, dass man meint, mitten im Geschehen zu stehen. Und in diese lebendige Geschichtskulisse mischt Stephenson seine Fiktion mit spielerischer Leichtigkeit und viel Humor zu einer stimmigen Story, die sich genau so zugetragen haben könnte.

Aber auch alchemistische, phantastische und gänzlich aberwitzige Elemente haben ihren Raum, ja ganze Handlungsstränge sind ihnen gewidmet, so dass beim Lesen der fast 3.000 Seiten einfach keine Langweile aufkommen mag.

The Baroque Cycle ist ein Epos in acht Büchern verteilt auf drei Bände:

  • Echtzeit-Annotationen dazu im MetaWeb.