Archiv für die Kategorie ‘Korinthe’

Der Wahnsinn gallopiert weiter

20. April 2007

Wer bisher noch keinen Zweifel an Schäubles geistiger Gesundheit oder wahlweise seiner unsere Grundrechte achtenden Gesinnung hegte, möge sich hier eines Besseren belehren lassen:

Das law blog macht uns mit folgendem Zitat auf einen Stern Artikel aufmerksam:

Die Unschuldsvermutung heißt im Kern, dass wir lieber zehn Schuldige nicht bestrafen als einen Unschuldigen zu bestrafen. Der Grundsatz kann nicht für die Gefahrenabwehr gelten. Wäre es richtig zu sagen: Lieber lasse ich zehn Anschläge passieren, als dass ich jemanden, der vielleicht keinen Anschlag begehen will, daran zu hindern versuche. Nach meiner Auffassung wäre das falsch.

Weiterlesen »

Wer nichts zu verbergen hat…

10. Februar 2007

Das Schäuble-Interview in der taz offenbart eine bedenkliche Geisteshaltung. Dies ist nur das jüngste Beispiel einer Vielzahl von Bestrebungen, die darauf abzielen, das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung kontinuierlich zu unterwandern.

Dies beinhaltet die Vorstöße in den Bereichen

  • Online Durchsuchungen von Computern
  • Vorratsdatenhaltung von E-Mails, Telefondaten, IPs
  • Das “Anti-Terror-Paket”
  • Auswertung der Mautdaten zur Fahndung
  • Sammlung und Auswertung biometrischer Daten
  • Auswertung von Positionsdaten durch Handyortung und bald vielleicht schon mittels RFID
  • CCTV Überwachung des öffentlichen Raums

Die Begründung hierfür wird aus der Abwägung zwischen Freiheit und Sicherheit zu Gunsten von mehr Sicherheit abgeleitet. Dazu hatte schon Benjamin Franklin ein paar weise Worte übrig:

They who would give up an essential liberty for temporary security, deserve neither liberty or security.

Weiterlesen »

Cut für Profis

15. März 2006

Und das hab ich nun davon, dass ich Leon der Profi – Director’s Cut bei Amazon bewertet habe:

Leon der Profi

 

Ich fühle mich so gläsern.

A Day In A Life

11. März 2006

War das gestern der nutzloseste Tag in meinem bisherigen Leben? Lässt man mal die Krankheitstage außer acht, ist er jedenfalls ein heißer Kandidat für dieses Prädikat.

Zum Hintergrund: Vor einiger Zeit wurde ein beruflicher Termin in Berlin für gestern vereinbart. Soweit so gut. Da ich mir die acht Stunden Zugfahrt ersparen wollte, habe ich mich meiner Krämerseele zum Trotz zum Fliegen entschieden, sündhaft teuer, aber auf den ersten Blick eben nur zwei Stunden Reisezeit.

Auf den zweiten Blick hatte der Hinflug allerdings zweieinhalb Stunden Verspätung. Da ich in meiner Reiseplanung nur anderthalb Stunden Puffer eingeräumt hatte, war meine erste Aktion nach der Landung natürlich, den Menschen anzurufen, mit dem ich den Termin haben sollte. Der teilte mir dann mit, dass er dummerweise vergessen hatte, mir abzusagen und sich zur Zeit gar nicht in Berlin aufhielt.

Weiterlesen »

Ein Wunsch frei?

28. September 2005

Ich wünsche mir, dass Politiker einen Tag lang keine Floskeln benutzen dürfen. Die Ruhe wäre so angenehm…