Archiv für die Kategorie ‘Musik’

Und das Wetter hat mitgespielt

26. Juni 2006

LuginslandFeuertanz Festival auf Burg Abenberg: In der Tat war das Wetter dermaßen gut, dass wir uns ob der Hitze die Ersteigung des Luginslands geschenkt haben.

Leider gab’s auf der Anfahrt ein paar Staus. Dadurch kamen wir deutlich später an als erwartet und in der Folge recht unverhofft zu einiger Körperertüchtigung, die mit dem Transport unseres geballten Campingequipments vom hinteren Ende des Parkplatzes zum wiederum entfernten anderen Ende des Zeltplatzes einher ging.

MarktvolkAls die Schweißproduktion danach wieder auf ein erträgliches Maß zurückgegangen war, waren die ersten beiden Acts bereits rum. Auch vom Zeltplatz war aber gut zu hören gewesen, dass Furunkulus zukünftig mehr Aufmerksamkeit verdienen.

Weiterlesen »

Feuertanz

13. Mai 2006

FeuertanzNachdem es letztes Jahr nicht hat sein sollen mit dem Burgkonzert, wird es dieses Jahr dafür bestimmt umso besser: Das Feuertanz Festival lockt uns nach Burg Abenberg, die Karten sind bestellt angekommen.

Auf dem Campingplatz eine Zeltburg bauen, auf dem Mittelaltermarkt nette Verrückte betrachten, vom Luginsland ins Land lugen, von Seelenfunken mit Feuer bespuckt werden und das alles als Begleitung zu einem Open Air Konzert mit In Extremo als Hauptakt.

Wenn dann noch das Wetter mitspielt, verspricht das ein sehr gelungenes Wochenende zu werden.

Ich freu mich drauf…

Mein rasend Herz

02. Juli 2005

Flex, der BiegsameIn Extremo sind nicht jedermanns Sache. Ein bedeutender Musikkritiker – nach Selbsteinschätzung – beschrieb sie einst als “Mischung aus Zupfgeigenhansel und Rammstein”. Naja.

Ich dagegen mag sie und ihre neue Platte “Mein rasend Herz”, deren erste Singleauskopplung “Nur ihr allein” ausgerechnet das mit Abstand schlechteste Lied auf der Platte ist. Lieder wie “Liam” und “Macht und Dummheit” entschädigen aber dafür mehr als genug. Ich freu’ mich schon auf den Besuch eines ihrer Burgkonzerte im Spätsommer.

Whither Canada?

02. Juni 2005

Sarah Slean, NightbugEs sind diese Zufälle, die Mut machen: Nachts, Freitags, 18. Februar 2005, gegen 1.35 Uhr, schlaflos, zappend … und bei 3sat kleben bleiben, wo eine Aufzeichnung von der AVO Session Basel 2003* mit Sarah Slean ausgestrahlt wird (Programm hier).

Nie zuvor von der Dame gehört, aber eben doch ein Hingucker und – da man schon mal kleben geblieben ist – auch ein Hinhörer: Jung, schön, virtuos am Klavier, phantastische Stimme und bei all diesen Übereinstimmungen doch ganz anders als Tori Amos.

Und dann sorgte fishy_, die daraufhin die Neugierde, Recherche- und Amazon-Bestellwut packte, dafür, dass ich heute in blanken Unglauben verfalle bei dem Gedanken, Sarah Sleans göttliche Musik jemals nicht gekannt zu haben.

Oh! Lucky Me!

* Avo macht trotz unlängst aktuellem Welt-Nichtrauchertag und ungeachtet der Tatsache, dass auch ich seit nunmehr fast fünf Monaten Nichtraucher bin, tolle Zigarren.